Akademie der Landschaft   A   Kulturerbe der Landschaft


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Kultur- und Studienreisen

Seit mehr als 25 Jahren bieten wir Kultur- und Studienreisen an. Diese planen wir sorgfältig und führen in faszinierende Regionen. Unser Spezialgebiet ist dabei die Landschaftsmythologie sowie das Kulturerbe der Landschaft. Unsere Leidenschaft ist, neue Mythenlandschaften zu entdecken und mit Ihnen zu erleben. Unsere Begeisterung gilt archäologischen Kultstätten, rätselhaften Steinkreisen, geheimnisvolle Felszeichnungen oder mythischen Bergen. Aber auch Heilquellen, Natursagen und Ritualen, die mit archaischen Plätzen verbunden sind. Diese faszinierende Mythenlandschaft bringen wir Ihnen in einer speziellen Erzählweise näher. Unsere einzigartigen Kulturreisen sind somit Erlebniswelten, in die Sie auf bezaubernde und feine Art eintauchen. Alle interessierten Personen sind herzlich willkommen.  

Akademie der Landschaft

 

 

Reiseprogramm 2022

 

7. - 11. September 2022
Urkultur im Wallis 

Entdeckungsreise zu geheimnisvollen Kultplätzen und Ahnensteinen


   

Programm:

Mi 7.9.: Individuelle Anreise der Teilnehmenden nach Bern. Empfang der Gruppe sowie Information zur Kulturreise. Fahrt mit dem Reisebus nach Sion, wo wir am Nachmittag Stätten der Archäologie, der Topographie sowie deren Landschaftsmythologie erkunden. So z.B. eine Ost-West-orientierte Steinreihe mit einzelnen Symbolzeichen oder dreieckförmige Grabanlagen, vor denen einst menschengestaltige verzierte Steinstelen standen. Waren diese Menschen in Stein einst Wächter- oder Ahnen? Und haben die Grabstätten auch eine astronomische Bedeutung? Zu den Kultstätten von Sion gehören auch die Hügel Mont d’Orge, Valère und Tourbillon, die dem Ort einen eigenen Charakter verleihen und Antworten geben, warum die beeindruckende Totenstätte gerade hier errichtet wurde. Übernachtung: Hotel Grichting**** in Leukerbad. (A)

Do 8.9.: Nach einer abwechslungsreichen Fahrt gelangen wir zum Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard Pass. Hier wurde eine römische Tempelanlage erforscht, und Inschriften belegen, dass die Höhenkultstätte schon in (vor)keltischer Zeit begangen wurde. Geweiht sind die umliegenden Felsen einem Berggott, der nicht nur diesem Pass, sondern auch dem Wallis früher seinen Namen gab. Ihm sind auch die vielen Schalen- und Opfersteine der Region geweiht. Und vermutlich kam er von Süden bzw. vom Aostatal, wo eine ähnliche Steinkultstätte wie in Sion entdeckt wurde. Entsprechend besuchen wir auf dem Rückweg das Archäologische Museum Sion mit den verzierten Original-Steinstelen. Übernachtung: Hotel Grichting**** in Leukerbad. (F/A)

Fr 9.9.: Heute fahren wir nach Evolène bzw. nach La Sage/Vella. Nach einer schönen Wanderung erreichen wir wundervolle Schalensteine, die in einem bezaubernden Bergpanorama liegen. Eine rituelle Bedeutung der Schalen drängt sich auf, zumal der Bezug zu den umliegenden Bergen und den Gletschern auffällig ist. Entsprechend hören wir, was die Walliser Volks-Mythologie zum Ewigen Eis der Berge überliefert. Weitere Stätten des Tages sind je nach Zeit die Felsen „Pyramides“, die Felszeichen von Saint Léonard oder der „Mörderstein“ bei Salgesch, der schon vor 7.000 Jahren von frühgeschichtlichen Menschen begangen wurde. Übernachtung: Hotel Grichting**** in Leukerbad. (F/A)

Sa 10.9.: Im Tal der Saaser Vispa gelangen wir nach Saas-Grund, wo ein beschaulicher Wanderweg nach Saas-Fee führt. Auf dieser Strecke entdecken wir einen Riesenstein (Teufelsstein), die Schlucht der Vispa, eine Kapelle mit einem nahen Zeichenstein sowie heilige Berge wie den weissen Allalin. Erstmals hören wir von der landschaftsmythologischen Bedeutung dieses „Prozessionsweges“. Eine weitere Kultstätte liegt auf dem archäologisch untersuchten Hügel „Heidnischbiel“ bei Raron, wo Sagen vom Ortsgeist und Rutschsteine von einem Frauenritual berichten. Übernachtung: Hotel Grichting**** in Leukerbad. (F/A)

So 11.9.: Von Leukerbad fahren wir ins Lötschental nach Fafleralp. Ein schöner Rundwanderweg führt von dort zur sagenhaften Flur Guggistafel, die einst ein heiliger Bezirk war. Nach einem Felsentor, das von einer geheimnisvollen Frau (Steinahnin) bewacht wird, erblicken wir im Hain einen wunderbaren Felsrücken und Rutschstein. Von hier aus ist auch der Ausblick zum mythischen Anungletscher beeindruckend. Am späteren Nachmittag verabschieden wir uns vom Lötschental und nehmen in Goppenstein den Schnellzug nach Bern. Ankunft etwa um 17.30 Uhr. Individuelle Weiterreise der Teilnehmenden und Ende der Reise. (F)

Leistungen:
5-tägige Kulturreise im komfortablen Reisebus laut Reiseverlauf ab Bern und bis Goppenstein sowie Besichtigungen und Eintritte laut Programm. 4 x Übernachtung im Doppelzimmer in einem guten Hotel inkl. Frühstück und Halbpension. Reiseleitung und Betreuung durch eine professionelle Fachperson.

Preis:
Ab CHF 1690.– (ca. € 1600.–)

Anmeldung: Spätestens bis 1. August 2022

Alle Informationen zur Reise PDF:

> URKULTUR IM WALLIS
   

 

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6. - 15. Oktober 2022
Geheimnisvolles Sardinien 

Inselparadies der Nuraghen, Feenorte und Gigantensteine


   

Programm:

Do 6.10.: Individuelle Anreise der Teilnehmenden nach Luzern. Abfahrt mit modernem Reisebus nach Livorno. Komfortable Nachtfähre nach Olbia. Individuelles Abendessen an Bord der Fähre.

Fr 7.10.: Individuelles Frühstück an Bord der Fähre und Ankunft in Olbia. Unsere Sardinienreise beginnt beim Quellheiligtum Pozzo Sacro Sa Testa. Danach entdecken wir den historischen Bärenfels Roccia dell‘ Orso bei Palau. Mittagspause und Besuch der landschaftsmythologischen Megalithanlage Tomba dei giganti di Coddu Veccju bei Arzachena. Übernachtung: Hotel Catalunya**** in Alghero. (A)

Sa 8.10.: Besuch der im Mittelmeerraum einzigartigen Pyramidenanlage Monte d’Accoddi bei Sassari. Die 5.000 Jahre alte Zeremonialstätte beeindruckt wie ein Tempel in Mesopotamien. Weitere Funde sind: Menhir, Altarplatte, Kugelstein und eine Erdmutterfigur. Mittagspause in Porto Torres. Danach Feenhäuser (Domus de Janas) mit ihren Symbolen der Jenseitswelt. Übernachtung: Hotel Catalunya**** in Alghero. (F/A)

So 9.10.: Rundreise zum zyklopischen Nuraghe Santu Antine, der eine Kultstätte oder eine Wehranlage war. Danach wundervolle Höhenkultstätte Macomer-Tamuli: Gigantenanlagen und Kegelsteine mit Brüsten. Erstmals wird diese Ahnenstätte der Dea Madre und des Stieres auch landschaftsmythologisch gewürdigt. Je nach Zeit besuchen wir noch die Hafenstadt Bosa. Übernachtung: Hotel Catalunya**** in Alghero. (F/A)

Mo 10.10.: Von Alghero nach Santa Cristina: Zauberhaftes Nuraghendorf in einem Olivenhain und einzigartiges, 3.000 Jahre altes Brunnenheiligtum mit einer Treppe von 25 Stufen zur Quelle. Mit dem Wasserkult verbunden ist eine ausgeklügelte Architektur mit astronomischen Phänomenen der Sonne und des Mondes. Am Nachmittag Halbinsel Sinis mit ihrer Meeresbucht und der antiken Stadt Tharros. Beide Küstenlandschaften können von San Giovanni di Sinis aus in einer leichten Wanderung begangen werden. Übernachtung: Hotel Mariano IV Palace**** in Oristano. (F/A)

Di 11.10.: Von Oristano nach Laconi: Museum der 4.500 Jahre alten, mit Gesichtern und Symbolen verzierten Steinstelen. Besonders die weiblichen Stelen erinnern an eine geheimnisvolle Ahnfrau der sardischen Volks-Mythologie. Am Nachmittag Hügellandschaft Marmilla, wo wir bei Barumini das zyklopische Weltkulturerbe Nuraghe Su Nuraxi vorfinden. Übernachtung: Hotel Sighientu Thalasso**** in Cagliari. (F/A)

Mi 12.10.: Am Morgen haben wir freie Zeit, um die Stadt Cagliari oder das Nationalmuseum mit seinen Schätzen zu entdecken. Am Nachmittag erwandern wir in einem Rundgang die teils mit Spiralen verzierten Feenhäuser von Montessu bei Villaperuccio. Übernachtung: Hotel Sighientu Thalasso**** in Cagliari. (F/A)

Do 13.10.: Von Cagliari zum Stonehenge Sardiniens: Pranu Mutteddu mit seiner astronomischen Bedeutung der Steinreihe. Ein weiterer Höhepunkt ist die imposante und malerische Tropfsteinhöhle Grotta su Marmuri bei Ulassai. Übernachtung: Hotel Arbatasar**** in Arbatax. (F/A)

Fr 14.10.: Von Arbatax nach Mamoiada zur verzierte Stele di Boeli mit den konzentrischen Kreisen. Danach Nuraghensiedlung Su Romanzesu in einem romantischen Korkeichenwald. Im Volksmund heisst die Stätte des alten Quellenkults „Ort der Hexen“. Am Abend schiffen wir auf die Nachtfähre von Olbia nach Livorno ein. Individuelles Abendessen. (F) 

Sa 15.10.: Individuelles Frühstück an Bord der Fähre. Ankunft am Morgen im Hafen von Livorno. Rückfahrt mit dem Reisebus nach Luzern. Individuelle Ab- oder Weiterreise der Teilnehmenden und Ende der Reise.

Leistungen:
10-tägige Kulturreise und Ausflüge im komfortablen Reisebus laut Reiseverlauf ab/bis Luzern sowie Besichtigungen und Eintritte laut Programm. Fährüberfahrten in 2-Bett-Innenkabinen mit Dusche/WC. 7 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels inkl. Frühstück und Halbpension. Reiseleitung und Betreuung durch eine professionelle Fachperson.

Preis:
Ab CHF 2590.– (ca. € 2470.–)

Anmeldung: Spätestens bis 5. August 2022

Alle Informationen zur Reise PDF:

> GEHEIMNISVOLLES SARDINIEN  
   


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Tagesreisen 2022

 

Samstag, 11. Juni 2022
Geheimnisvolles Baselland
Mythische Orte von der Schauenburgflue bis zur Birseck-Eremitage bei Arlesheim


   

Nachdem wir uns in Liestal besammelt haben, fahren wir nach Bad Schauenburg, von wo aus wir zum keltisch-römischen Tempel auf der Schauenburgflue wandern. Dieser Höhenkultplatz ist mit einem alten Sonnenritual der Kornmutter verbunden, das die Jugend noch im 19. Jahrhundert im Frühling feierte. Eine ähnliche Astronomie finden wir vergleichend auch im nahen Augusta Raurica. Nach der Schauenburgflue entdecken wir bei Arlesheim die Eremitage und die Birseck-Höhle, wo vor über 12.000 Jahren mysteriöse Steine rot bemalt wurden. Dienten diese in einem Ahnenkult, als Kalender oder als „Seelensteine“? Interessant ist zudem, dass in der Eremitage die legendenhafte hl. Odilie gleichsam in den Fels (Höhle) entschwunden sei. Bei Aesch wiederum erkunden wir das 4.400 Jahre alte Dolmengrab, worin Kinder und Erwachsene in einem Gemeinschaftsgrab mit Seelenloch bestattet wurden: eine Verbindung der Lebenden mit den Toten. Und nicht zuletzt finden wir in der Schalberghöhle urgeschichtliche Spuren des Neandertalers. (Geheimnisvolles Baselland PDF)

 

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Samstag, 13. August 2022
Die Sanften Kräfte der Maibraut
Eine verborgene Rituallandschaft von der Insel Rheinau bis nach Buchberg und Tössegg


   

Diese Entdeckungsreise beginnt in Eglisau, von wo aus wir zur Insel Rheinau fahren. Die Insel bildet gleichsam die Mitte der Rituallandschaft vom Rheinfall bis zum Buchberg. Auf ihr und in der Region haben sich keltische Spuren erhalten: Grüner Mann, Funde von Eber und Stier, Sage einer Jenseitsfahrt. Nach dieser Einführung geht es weiter zur Flur Tössegg, wo der Rhein ein enormes, topografisch-mythologisches Flusstal bildet. Am Nachmittag erwandern wir den Ebersberg bei Berg am Irchel, wo europaweit die ersten Mondhörner aus der Bronzezeit gefunden wurden. Zudem fanden einst im Frühling Prozessionen auf die erhabene Anhöhe statt. Gleichzeitig ist der Berg mit der Weissen Frau verbunden: die Grosse Wäscherin, die vom Tod wieder ins Leben führt. Sie hat am Fuss des Berges am Ufer ihre Stätte, wo früher die Hebamme der Region beim Kindlistein im Fluss das neue Leben in Empfang nahm. Dieser archaische Brauch steht in einem Zusammenhang mit der Maibraut, die zusammen mit der Jugend die Kräfte der Vegetation repräsentierte und den Frühling vom Rhein und den Feldern ins Dorf Rüdlingen brachte. Schliesslich besuchen wir je nach Zeit noch Buchberg mit seiner Anhöhe Hurbig. (Die Sanften Kräfte der Maibraut PDF)

 

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Samstag, 17. September 2022
Unbekanntes Zürcher Oberland
Sagenhafte Fundorte zwischen Pfäffikersee, Wetzikon, Pflugstein und Wetzwil


   

Diese Tagestour beginnt in Herrliberg-Feldmeilen am Zürichsee, wo wir den rätselhaften Schalenstein von Wetzwil-Mülacher besuchen. Ebenso den imposanten Pflugstein mit seiner Liebesgeschichte und dem jahreszeitlichen Ritual sowie die Kirche Wetzwil mit ihrer verborgenen Symbolik. Diese wird anhand zweier christlicher Wandmalereien eingehend erläutert. Ausserdem hören wir von der landschaftsmythologischen Besonderheit der Region: Heilige Berge, Pfahlbauten und Keltengräber. In Pfäffikon vernehmen wir die Sage von den Land schenkenden drei Schicksalsfrauen, und bei Hermatswil ist ein enormes Dolmengrab in der Forschung des 19. Jahrhunderts überliefert. Spannend ist auch der keltisch-römische Altar der „Pferde“-Göttin Epona von Seegräben. Doch wer war die in römischer Zeit so häufig verehrte Epona wirklich? Ganz in der Nähe befinden sich die ehemaligen Seeufersiedlungen von Robenhausen. Hier dürfte ein wiederentdeckter Fund in den Archiven auf ein Kultgefäss hinweisen. Schliesslich widmen wir uns dem versteckten Drehstein bei Wernetshausen sowie dem berühmten Berg Bachtel selbst. (Unbekanntes Zürcher Oberland PDF)

 

Alle Informationen zu den Tagesreisen PDF:

> TAGESREISEN 2022  
   

 

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Zweitagesreisen 2022

 

Samstag/Sonntag, 6./7. August 2022
Belena und der Grüne Mann
Geheimnisvolle Orte der Quellfrauen im Dreiseenland – 
Naturheiligtümer und Fundschätze zwischen Murtensee und Petersinsel


   

Das Dreiseenland am Jurasüdfuss ist die Heimat der Quellfrauen Belena, Naria und Aventia. Letztere gab der keltisch-römischen Stätte Avenches ihren Namen. Gleichzeitig finden wir in der Sagentradition den Grünen Mann überliefert, der mit der Petersinsel im Bielersee oder mit der Steinkultstätte auf dem Hügel Jolimont verbunden ist. Belena wiederum gab dem Bielersee den Namen, und Naria ist in Cressier auf einem römischen Weihealtar erwähnt. Nicht weit davon entfernt liegt das keltische Flussheiligtum La Tène sowie ein Schalenstein oberhalb von Le Landeron. Dieser gesellt sich zu weiteren Kultsteinen wie z.B. dem Drehstein auf dem Hügel Mont Vully gegenüber von Murten. 
Noch weiter in die Frühgeschichte gelangen wir in Font am Neuenburgersee, wo am Ufer eine wunderbare Doppelspirale und ein seltsamer Stein mit drei Becken entdeckt wurde. Gleichfalls am nahen Seeufer liegt der sogenannte Brautstein (Pierre du Mariage, Hochzeitsstein), auf dem einst die Braut sass oder in einem Fruchtbarkeitsritual rutschte. Ausserdem fand man in Twann am Bielersee den ältesten Brotlaib der Schweiz, der etwa 5.000 Jahre alt ist. Ebenso überrascht der Twannbach mit seiner Schlucht bzw. der Name Twann selbst, der von einer Quellfrau „Dubona“ abstammen soll. Und nicht zuletzt kam oberhalb von Twann bei Prägelz eine rituell genutzte Bronzehand zum Vorschein, die einem Mann vor 3.500 Jahren mit ins Grab gelegt wurde. (Belena und der Grüne Mann PDF)

 

Alle Informationen zur Zweitagesreise PDF:

> BELENA UND DER GRÜNE MANN  
   

 

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Samstag/Sonntag, 27./28. August 2022
Felskunst und Hirtenlied
Geheimnisvolle Orte der Erdmutter Reitia in Graubünden - Kultplätze neu entdeckt:
Carschenna, Viamala und Taminatal


   

Graubünden ist die Heimat des europaweit einzigartigen Liedes einer geheimnisvollen Hirtin und ihres Sennen. Im sogenannten „Margarethalied“ erscheint diese Hirtin nicht nur als Herrin der Tiere, sondern auch als universelle Terra Mater und Schöpferin des Lebens. Ihre Landschaft erstreckt sich vom Vorderrheintal bis zum Kunkelspass und ins Taminatal. Besonders der Kunkelspass ist mit seinem Übergang der Täler ein mythischer Ort, wo die seltsame Hirtin in eine unbekannte Welt entschwunden sei. Gleichzeitig beeindruckt der Kunkels mit einem aussergewöhnlichen Naturheiligtum. 
Unweit dieser landschaftsmythologischen Stätte befindet sich rheinaufwärts bei Thusis der Felshügel Crap Carschenna mit seinen faszinierenden Felszeichen. Darunter stammen die ältesten aus der Bronzezeit und sind etwa 4.000 Jahre alt. Die magischen Symbole faszinieren seit Jahrzehnten und warten bis heute auf ihre Entschlüsselung. Diese gelingt jedoch nur, wer sich mit der Ideenwelt der Zeichen und Naturorte eingehender beschäftigt. Ausserdem gehört auch die nahe Viamala-Schlucht zum facettenreichen Felsheiligtum von Carschenna.
Die mysteriöse Hirtin „Margaretha“ findet ihr Pendant in der alpinen „Muma Veglia“ (Weise Alte Mutter), die ebenfalls in einer Hirtenkultur verehrt wurde. Durch landschaftsarchäologische Entdeckungen lassen sich beide Ahnfrauen in ihrer Kulturgeschichte erklären. Ebenso erschliessen sich uns die rätselhaften Felszeichen von Carschenna in einer umfassenden Betrachtung der Mythenlandschaft, worin die Schlucht, der Rhein und der markante Felshügel zu einer neuen Entdeckung einladen. (Felskunst und Hirtenlied PDF)

 

Alle Informationen zur Zweitagesreise PDF:

> FELSKUNST UND HIRTENLIED  
   

 

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Anmeldung / Information

Wir freuen uns, wenn Sie sich per Email oder Telefonat für die Reisen anmelden.

Gerne schicken wir Ihnen auch unseren Prospekt zu.


Anmeldung 
   

Akademie der Landschaft

Breitengasse 32

CH-2540 Grenchen b. Solothurn

Switzerland

Telefon +41 (0)32 653 31 40

 

www.dielandschaft.org
 
info[at]dielandschaft.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

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